„Ich glaube an Deutschland – und wir investieren hier“

Christ Capital investiert in drei weitere Zukunftsunternehmen.

Berlin, 17. September 2026
Die Investmentgesellschaft der Christ Capital beteiligt sich an drei weiteren deutschen Zukunftstechnologie-Unternehmen und setzt auf privates Kapital für den Innovationsstandort Deutschland. Mit diesem Schritt setzt die Christ Capital ihre Investmentstrategie konsequent fort: Zu den jüngsten Investments von Christ Capital zählen Beteiligungen an dem Fusionsenergie-Unternehmen Proxima Fusion, der Mitarbeiter-Plattform Flip und der Cloud-Plattform Codesphere. Mit den Investments bekräftigt Prof. Harald Christ, Gründer und Chairman der Christ Capital, sein langjähriges Engagement für technologische Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. „Ich glaube an Deutschland – und wir investieren hier“, sagt Christ. „Während viele über den Standort klagen, entscheidet sich gerade jetzt, ob wir bei den Zukunftstechnologien vorne mitspielen. Wir setzen unser Kapital dort ein, wo Deutschlands Zukunft entsteht: in Energie, in die Digitalisierung der Arbeitswelt und in die technologische Souveränität Europas.“

Drei Investments in drei Zukunftsfelder
Proxima Fusion aus München, eine Ausgründung aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, arbeitet am ersten kommerziellen Fusionskraftwerk auf Basis der Stellarator-Technologie. Im Juli 2026 sammelte das Unternehmen 411 Millionen Euro ein – die bislang größte private Fusionsfinanzierung Europas – bei einer Bewertung von über 2,4 Milliarden Euro. Zu den Investoren zählen unter anderem RWE und Google. Das Investment steht für Energiesouveränität und Deep Tech aus Deutschland.

Flip aus Stuttgart digitalisiert die Kommunikation für gewerbliche Beschäftigte – jene rund 80 Prozent der Arbeitskräfte, die keinen Schreibtisch haben. Über 500 Unternehmen nutzen die Plattform bereits, darunter namhafte Unternehmen wie Bosch. Das Investment steht für Technologie und die Zukunft der Arbeit am Standort Deutschland.

Codesphere aus Karlsruhe entwickelt eine Art Betriebssystem für die Cloud: Entwickler können Anwendungen programmieren, testen und in Betrieb nehmen, ohne sich um die komplexe technische Infrastruktur dahinter kümmern zu müssen. Das Besondere: Die Plattform macht Unternehmen unabhängiger von den großen US-Anbietern und stärkt so die digitale Souveränität Europas, wo US-Konzerne rund 70 Prozent des Cloud-Marktes beherrschen.

Die Beteiligungen reihen sich in eine langjährige Investmenttätigkeit ein. Zuvor engagierte sich Christ Capital unter anderem bei 4TEEN4 Pharmaceuticals, Aleph Alpha, G2K und vGreens.

Eine Strategie auf zwei Säulen
Die Investments folgen einer Investmentstrategie, die die Christ Capital auf zwei Säulen stellt. Die erste Säule umfasst Beteiligungen an wachstumsstarken Technologieunternehmen in Zukunftsclustern – hier sind Proxima Fusion, Codesphere und Flip angesiedelt. Parallel baut die Christ Capital künftig Beteiligungen an ertragsstarken mittelständischen Unternehmen auf, etwa in Wachstum, Nachfolge, Turnaround. „Wir glauben fest an die Substanz des deutschen Mittelstands und die Innovationskraft deutscher Gründer“, so Christ.

Privates Kapital für den Standort
Prof. Harald Christ engagiert sich seit Jahren für die Stärkung des Investitionsstandorts Deutschland. Seine Überzeugung: Die Zukunft des Landes lässt sich nicht allein mit staatlichen Mitteln sichern – es braucht privates Kapital und unternehmerisches Engagement, um Zukunftstechnologien zu finanzieren und Innovationspotenziale zu erschließen.

„Über Investitionen wird viel geredet. Wir handeln“, sagt Christ. „Als Investmentgesellschaft sehen wir, wo Kapital gebraucht wird – und setzen es dort ein, wo es produktiv wirken kann und damit Deutschlands Zukunft stärkt.“

Die Rahmendaten stützen diesen Kurs. Das deutsche Startup-Ökosystem verzeichnete 2025 mit rund 8,4 Milliarden Euro Venture Capital sein drittstärkstes Jahr, ein Plus von 19 Prozent. Mit inzwischen 38 Einhörnern ist Deutschland die Nummer eins in der Europäischen Union. Zugleich zeigt der Deutsche Startup Monitor: Beim Zugang zu Risikokapital, gemessen an der Wirtschaftsleistung, liegt Deutschland nur auf Platz 18 der 40 größten Volkswirtschaften. „Wir haben die Ideen, wir haben die Talente. Was wir brauchen, ist mehr privates Kapital, das an den Standort glaubt“, sagt Christ.

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